Oberflächenplasmonen-Spektrometer für die Wissenschaft

RT-08 von Res-Tec

Die Oberflächenplasmonenresonanzspektroskopie (SPR) hat sich in den letzten Jahren als leistungsstarke Technologie für die markierungsfreie Analyse der Interaktion an Grenzflächen in Echtzeit etabliert. Diese Technologie nutzt die Änderung der oberflächensensitiven Ausbreitung evaneszenter Wellen aufgrund der Adsorption von Molekülen. Das ursprünglich für die Grundlagenforschung entwickelte Spektrometer RT-08 verbindet Anwenderfreundlichkeit und robuste Bauweise mit einem Maximum an Flexibilität. Der Einsatz hochwertiger Komponenten gewährleistet höchste Zuverlässigkeit. Dank einer neuartigen Anordnung der optischen Komponenten lässt sich das Spektrometer schnell und unkompliziert justieren. Das offene, modulare System erlaubt eine einfache Implementierung von Erweiterungen für Mikroskopie, Elektrochemie Fluoreszenzmessung oder QCM-D.

Features
Markierungsfreie Analyse der mokularen Wechselwirkungen in Echtzeit
Maximale Flexibilität zur Anpassung des Systems an die Anforderungen des Experiments
Hochwertige Komponenten garantieren höchste Zuverlässigkeit
Anwenderfreundlichund robust
Offenes, modulares System zur unkomplizierten Implementierung von Erweiterungen für Mikroskopie, Elektrochemie Fluoreszenzmessung oder QCM-D.

Das Oberflächenplasmonen-Spektrometer RT-08 ist das Ergebnis einer 10-jährigen Entwicklung von Spektroskopielösungen auf der Basis evaneszenter Wellen in der Forschungsgruppe von Prof. Wolfgang Knoll (Materialwissenschaft) am Max-Planck-Institut für Polymerforschung in Mainz.

Proteininteraktion

Eine Sensoroberfläche mit immobilisiertem Reaktionspartner wird mit einer Pufferlösung stabilisiert. Nach Einspritzen einer Probenlösung wird die Bindung der Moleküle mittels kinetischer SPR-Messungen (Assoziationsstufe) überwacht. Bei erneutem Spülen mit der Pufferlösung wird ein bestimmter Prozentsatz der Probenmoleküle von der Oberfläche desorbiert (Dissoziationsstufe). Durch Überwachung und Modellierung dieser Reaktionsstufen können wichtige Informationen zur Bindungsspezifizität, Konzentration, Affinität und Kinetik des molekularen Interaktionsprozesses gewonnen werden.

Messung der Glasübergangstemperatur

Der Einsatz der Oberflächenplasmonen-Spektroskopie und Wellenleiter-Spektroskopie in Verbindung mit einem ResTec-Temperaturregler ermöglicht die Untersuchung thermisch induzierter physikalischer Übergänge in Dünnschichten. Ein Beispiel ist die Bestimmung der Glasübergangstemperatur von dünnen bis ultradünnen Polymerschichten.

Layer-by-Layer (LbL) Schichtaufbau

Der Layer-by-Layer-Schichtaufbau ist nach wie vor die häufigste Anwendung der SPR- Spektroskopie. Im Scan-Modus liefert die SPR-Spektroskopie Informationen zur Schichtstärke des Metallsubstrats.

Ein LbL-Verfahren zum Aufbau von Polyelektrolyt-Multilayer-Systemen (PEM) ist eine flexible Technologie, die zur Herstellung von Multilayer-Dünnschichten mit maßgeschneiderten Eigenschaften eingesetzt wird. Die 1991 erstmalig von Decher et al. vorgestellten Polyelektrolyt-Multilayer werden in steigendem Maße als Substrate oder Beschichtungen eingesetzt. Neuere wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass bestimmte Multilayer-Architekturen Protein- und Zelladsorption verbessern können.

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